Wie auch in unserer Rubrik LEISTUNGEN erläutert, kommen hinsichtlich des Modells der Projektrealisierung grundsätzlich immer DREI Varianten in Betracht:

  1. Eigenbetrieb der Solarstrom-Anlage (mit eigener Finanzierung)
  2. Vermietung des Daches bzw. Grundstücks gegen Pachtzahlungen
  3. Vermietung des Daches bzw. Grundstücks gegen Stromlieferungen

Entsprechend der oben beschriebenen Marktentwicklung, sind für die Landwirtschaft hier aktuell insbesondere die Varianten 1 und 3 interessant, da gerade hier jeweils die eigenen Stromkosten signifikant gesenkt werden können. Dabei unterscheiden sich die beiden Optionen „nur“ insofern, als bei der Variante 1 der Landwirt Eigentümer der PV-Anlage ist (à und zwar auf der Grundlage seiner eigenen Finanzierung), während bei der Variante 3 die PV-Anlage der 30°-SOLAR GmbH gehörte.

Gerne können wir, sofern auch Sie Interesse an der Reduzierung Ihrer Stromkosten haben, zeitnah einen Vor-Ort-Termin vereinbaren, um gemeinsam mit Ihnen die konkreten Möglichkeiten für ein Solarprojekt auch bei Ihrem Landwirtschaftlichen Betrieb zu besprechen. Nehmen Sie hierzu einfach Kontakt mit uns auf!

Landwirtschaft

Seit der Einführung der Regelung zur besonderen Förderung des Eigenverbrauchs von Solarstrom im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) im Jahre 2009 – vor allem aber im Zuge der im Zeitraum 2009-2013 erfolgten rapiden Preissenkungen für Solarmodule um über 70 % in Verbindung mit der Einführung des so genannten „Marktintegrationsmodells“ durch die letzte EEG-Novelle im Juni 2012 – ist der Betrieb von Solarstrom-Anlagen mit dem Ziel eines signifikanten Eigenverbrauchs des produzierten Solarstroms gerade für Landwirtschaftliche Betriebe äußerst interessant und finanziell lukrativ geworden.

Basierte der anfängliche Anreiz für die Landwirtschaft noch nahezu vollständig auf dem EEG (à mit einer Zusatzvergütung für PV-Anlagen bis 30 Kilowatt [EEG 2009] bzw. bis 500 Kilowatt [EEG-Novelle 2010]), so hat sich durch den oben beschriebenen Zweiklang aus Preisreduktion der Solarmodule und Einführung des „Marktintegrationsmodells“ der Fokus in Jahren 2012 und 2013 deutlich in Richtung eines „sich selbst rechnenden“, d.h. EEG-unabhängigen, Eigenverbrauchs verschoben.

Dies bedeutet in der Konsequenz, dass es zunehmend für eine immer größere Zahl an Landwirtschaftlichen Betrieben lukrativ wird – bzw. vielfach bereits geworden ist –, sich PV-Anlagen zum Zwecke der  Reduzierung ihrer Stromkosten auf ihren Dachflächen installieren zu lassen.